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Auf dieser Seite finden Sie in Kurzform Wissenswertes über unseren Verband. In einer Präsentation haben wir systematisch vertiefende Informationen zusammengestellt. Zum Öffnen der Präsentation und des DJK-Diözesanflyers mit Acrobat Reader einfach Anklicken.

Zielsetzung der DJK:

Der DJK-Sportverband ist der Sportverband der katholischen Kirche in Deutschland. Die "besondere" Zielsetzung ist es, die diesen Verband von anderen Sportverbänden unterscheidet. Neben dem Sportangebot und der Möglichkeit, einander kennenzulernen, was ja in jedem Sportverein möglich ist, wird in diesem, der katholischen Kirche zugehörigen Sportverband auch die geistliche Dimension des Menschen in den Blick genommen. Zum Bildungsangebot gehören außer der Vermittlung eines sachgerechten Sports in der Regel Meditationen, der Blick auf die Frage nach sinnvollem Leben und Gottesdienste mit dazu. Ebenso werden Sportlerwallfahrten, Sport- und Bergexerzitien angeboten. "DJK ist mehr als Sport!" Sport, ob als Breiten-, Freizeit-, Gesundheits- oder Leistungssport, können in einem der DJK-Vereine alle die betreiben, die als Mitglied die Ziele der DJK respektieren.

Zahlen und Aufbau der DJK:

Im DJK-Sportverband der Erzdiözese München und Freising sind 33 DJK-Vereine mit über 25.000 Mitgliedern organisiert. Auf Bundesebene sind es über 1.100 Vereine mit ungefähr 500.000 Mitgliedern. Die DJK-Vereine sind zudem Mitglieder der jeweiligen Landessportverbände und ihrer Fachverbände.

djk struktur hp

Schwerpunkte des DJK-Sportverbandes:

Obgleich der Leistungs- und auch Spitzensport in der DJK ihren Platz haben und gefördert werden, versucht sie einer einseitigen Erfolgsorientierung zu widerstehen und auf Missstände im Sport hinzuweisen. Die DJK will überall dort Einspruch erheben, wo nur der Sieger zählt und nur Geld und Publicity das sportliche Tun bestimmen. Die DJK betrachtet den Sport vor allem als Lebenshilfe und Erlebnisangebot. In ihren Ausbildungsmaßnahmen lässt sie sich gemäß ihrer ganzheitlichen Ausrichtung von dem Prinzip "Sport um des Menschen willen" leiten.

Programm der DJK

Die DJK will dem ganzen Menschen zu seiner Entfaltung verhelfen

  • im sportlichen Tun
  • im Erleben von Gemeinschaft
  • in der Orientierung am Leben und an der Botschaft Jesu

Sie versucht diese drei Elemente menschlicher Existenz erfahrbar zu machen und zu vermitteln bei:

  • Freizeitsport und Breitensport, sowie Leistungssport und Spitzensport.
  • Sie fördert das Gemeinschaftsleben durch Sportfeste, Turniere und Wettkämpfe sowie Lehrgänge und Seminare.
  • In religiösen Besinnungstagen, Gottesdiensten und Feiern gewinnen die Mitglieder Maßstäbe aus der christlichen Botschaft.

Zur Geschichte der DJK:

Die geistigen, seelischen und körperlichen Kräfte zu stärken, war von Anfang an die Absicht der DJK, als nach dem 1. Weltkrieg im Jahre 1920 die damals so genannte "Deutsche Jugendkraft, Reichsverband für Leibesübungen in katholischen Vereinen" gegründet wurde. Das Festhalten an der Person und Botschaft Jesu führte im Jahr 1935 zum Verbot dieses katholischen Sportverbandes und zur Verfolgung vieler seiner Mitglieder durch die Nationalsozialisten. 1947 wurde der DJK-Verband auf Initiative des Prälaten Ludwig Wolker hin neu konstituiert, nun aber als "Verband mit besonderer Aufgabenstellung" in das neu gegründete, gemeinsame Dach des deutschen Sports, den Deutschen Sportbund (DSB), integriert.

 Zeittafel

1920  Gründung der "Deutschen Jugendkraft" (DJK) in Würzburg mit Sitz in Düsseldorf. erster Vorsitzender Carl Mosterts.

1921  1. Reichstreffen (Sportfest) in Düsseldorf. Sport und Spiel in eigener Regie

1926  Carl Mosterts stirbt. Nachfolger wird Ludwig Wolker.

1927  2. DJK-Reichstreffen in Köln (5.000 Aktive) - Einweihung der DJK Lehrstätte in Münster.

1928  Kath. Jungfrauenvereinigung gründet "Reichsverband für Frauenturnen".

1932  3. DJK-Reichstreffen in Dortmund (8.000 Aktive).

1933  Adalbert Probst Reichsführer der DJK. Die DJK zählt 243.294 Mitglieder.

1934  Adalbert Probst wird von den Nazis ermordet.

1935  Verbot und Auflösung der DJK.

1947  Wiedergründung der DJK in Düsseldorf als Arbeitsgemeinschaft der DJK-Vereine, später DJK-Hauptverband (Prälat Ludwig Wolker). Der DJK-Zentralverband (Prälat Kaspar Schulte) wird in Hamm gegründet.

1950  Beginn der großen DJK-Bundessportfeste. Prälat Wolker ist an der Gründung des Deutschen Sportbundes (DSB) maßgeblich beteiligt. Die katholische internationale Sportorganisation FICEP, gegründet 1911, nimmt die DJK auf ihrer Sitzung in Straßburg wieder auf.

1953  Mit Johannes Sampels wird erstmals ein Laie 1. Vorsitzender. Wolfgang Massenkeil Leiter des DJK-Hauptsportamtes.

1955  Gründung der DJK-Frauensportgemeinschaft in Düsseldorf. Prälat Wolker stirbt. Nachfolger Prälat Willy Bokler.

1961  Endgültige Einigung zwischen DJK-Haupt- und DJK-Zentralverband.

1963  Eröffnung der wieder erbauten DJK-Sportschule in Münster.

1964  Franz Ballhorn Nachfolger von Johannes Sampels.

1966  Gründung des AK "Kirche und Sport" in der Kath. Kirche Deutschlands.

1968  Pfarrer Paul Jakobi, Bundespräsens des Bundes Deutscher Katholischen Jugend, wird als Nachfolger von Prälat Bokler Geistlicher Beirat der DJK.

1970  50-Jahr-Feier der DJK in Würzburg. Neue Satzung. Vereinigung mit der DJK-Frauensportgemeinschaft zu einem Verband.

1974  Prälat Willy Bokler stirbt. Beginn der DJK-Winterspiele. Nachfolger von Franz Ballhorn wird Dr. Wolfgang Reifenberg.

1975  Beginn der "Spitzengespräche" von "Kirche und Sport" in Stuttgart-Bernhäuser Forst (Kardinal Döpfner, DSB Präsident Weyer, EKD-Ratsvorsitzender Bischof Claß).

1980  Verabschiedung des Bildungskonzeptes der DJK in Berlin.

1984  Wolfgang Massenkeil geht nach 30 Jahren in den Ruhestand. Nachfolger als neuer Generalsekretär Gerd Falkner

1987  Beginn der DJK-Breitensportfeste

1988  Nachfolger von Propst Paul Jakobi wird Pfarrer Manfred Paas.

1990  Gemeinsame Erklärung der Kirchen zum Sport "Sport und christliches Ethos". Nachfolger von Dr. Wolfgang Reifenberg wird Dr. Klaus Bischops. Bildung der ersten DJK-Vereine in den neuen Bundesländern.

1994  Der 22. Bundesverbandstag in Münster beschließt Satzungsänderungen zur Stärkung der DJK-Diözesan- und Landesverbände. Zum ersten Präsidenten des "DJK-Sportverbandes Deutsche Jugendkraft e.V." wird Dr. Wolfgang Reifenberg gewählt. Euro-Sport-Festival in den DJK Diözesanverbänden.

1995  75-Jahr-Feier der DJK in Würzburg. Der Verband zählt jetzt rund 500.000 Mitglieder. Modernisierung der DJK Sportschule in Münster.

1996  Nachfolger von Propst Manfred Paas wird Pfarrer Hans-Gerd Schütt.

2000  Dr. Wolfgang Reifenberg wird durch den Bundestag in Bad Tölz als Präsident der DJK bestätigt.

2004  Volker Monnerjahn wird auf dem Bundestag in Mannheim als Präsident der DJK gewählt.

2008  Volker Monnerjahn wird auf dem Bundestag in Bad Kreuznach als Präsident der DJK bestätigt.

2015  Elsbeth Beha wird auf dem Bundestag in Wissen als Präsidentin der DJK gewählt.